Coogel+ Communitys - Schritt für Schritt

Coogel+ Communitys – Schritt für Schritt

Mitte Dezember 2012 hat Google die Communitys eingeführt. Sie sind das klassische Gegenstück zu den bekannten Facebook-Gruppen.

Und ganz ehrlich? Ich bin begeistert. Denn die Communitys lassen sich praktisch wie ein Forum aufbauen. Aber nun erst mal der Reihe nach.

Den Zugang zu Google+ Communitys findet ihr, wie alle Feature, ebenfalls links in der Add-On Leiste von Google+.

Hier habt ihr zwei Möglichkeiten:

  1. Bestehende/öffentliche Communitys ansehen und beitreten
  2. Eine eigene Community eröffnen.

Um es gleich vorwegzusagen, beachtet immer die Netiquette, wie in anderen Foren auch. Dann ist eine friedliche Co-Existenz von vielen Experten und Nicht-Experten auch möglich und der Moderator/Ersteller der Community muss euch nicht hinauswerfen.  Mein Tipp: Die erste Amtshandlung in der eigenen Gruppe sollten die Regeln sein. Eine klar definierte Netiquette ist da wohl am besten für geeignet. Darin enthalten sollte auch der Hinweis auf die Google+Richtlinien sein. Im Notfall habt ihr auch die dann schnell zur Hand.

Privat oder Öffentlichkeit?

Privat oder Öffentlichkeit?

Um eine eigene Community zu erstellen, braucht ihr lediglich den leicht verständlichen Anweisungen zu folgen.

Die erste wichtige Entscheidung, die ihr treffen müsst: privat oder öffentlich?

  • Eine öffentliche Community ist von jedem einsehbar, Beiträge und auch Mitglieder können von außen gesehen werden.
  • Die privaten Communitys hingegen sind vor den Blicken von Außenstehenden verborgen, ebenso die Mitgliederliste.

Für mein Beispiel habe ich die private Community gewählt. Gebt eurer Community nun einen Namen und wählt auch hier wieder zwischen zwei Optionen. In der Google-Suche sichtbar, oder nicht?

Auch hier habe ich mich gegen die Sichtbarkeit entschieden.

Erste Informationen einfügen und Regeln festlegen.

Erste Informationen einfügen und Regeln festlegen.

Jetzt seid ihr fast fertig. Eure Community wird erstellt und erscheint nach wenigen Sekunden vor euch. Ihr könnt solltet nun folgende Schritte ausführen.

  1. Eine Kurzbeschreibung verfassen
  2. Ein Foto auswählen
  3. Den Abschnitt Info ausfüllen (Hier würde ich auch einen Link zur Netiquette einpflegen).
  4. Verschiedene Kategorien anlegen. Unabdingbar für eine gute Übersicht und ein großes Plus gegenüber den Facebook-Gruppen.

Die gewählte Privatsphären-Einstellung kann übrigens nicht mehr geändert werden.

Bringt Struktur in eure Community.

Bringt Struktur in eure Community.

Sobald ihr die Struktur eurer Community festgelegt und eingerichtet habt, könnt ihr eure Kontakte einladen. Aber hier würde ich wirklich genau Acht geben, wen ihr einladet.  Nicht jeder Mensch passt in eine oder in diese Community. Manche erkennen es selber und lehnen die Einladung ab. Seid darüber nicht enttäuscht, das könnte euch vielleicht auch Ärger erspart haben.

Die Google+ Communitys verfügen auch über eine Gruppensuche, ähnlich denFacebook-Gruppen. Arbeitet auch hier mit #Hashtags in der ersten Zeile eines neuen Beitrags und ihr findet relevante Postings sehr schnell wieder. Ein weiterer Vorteil: Mitglieder, die sich per Mail über neue Beiträge auf Google+ benachrichtigen lassen, sehen schon direkt im Betreff, ob sich der Besuch der Community für sie lohnt.

Wer sich eine Übersicht erstellen möchte, kann eine Kategorie zum Beispiel Index nennen. Beiträge können nicht direkt verlinkt werden im Optionsmenü, aber die Zeitangabe eines Postings ist ein Link zum Einzelpost und kann mit einem Kurz-URL Generator hübsch verkürzt und eingefügt werden.

Es gibt natürlich auch Personen, denen sich der Sinn solcher Communitys nicht erschließt. Denn was soll dort durchgesprochen werden, was nicht auch auf dem Blog öder öffentlich geht?

Ich sage dazu nur: Hemmungen Fragen zu stellen, oder für Lerngruppen, Selbsthilfegruppen, ein Forum für Lehrgänge, Workshops und und und…. Also es gibt einen Sinn, wenn man sich damit beschäftigt.

Themengruppen können sein:

  • Kochen
  • Backen
  • Kindererziehung
  • Werbung
  • Social-Media
  • Sport

Also eigentlich eine ganze Reihe von Möglichkeiten eine Community mit Themen zu bestücken.

Wenn ihr wollt, könnt ihr eure Communitys hier gerne vorstellen oder beschreiben. Wie gefallen euch die Google+ Communitys? Hinterlasst einen Kommentar dazu.

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